Vier Tage Helgoland
Irgendwann verliert man das Festland aus den Augen, und für eine Weile gibt es nur die offene See ringsum, eine leichte Brise und vor allem eine Vorfreude, wie man sie selbst von sich gar nicht erwartet hätte. Dann, weit voraus, ein roter Schimmer über der blauen Nordsee. Er bekommt langsam feste Konturen, und schließlich liegt sie vor einem: die Insel Helgoland.
Wer von Bord geht, steht auf einer Insel nahezu ohne Autos. Die lautesten Geräusche sind das Kreischen der Möwen und das Rattern der Rollkoffer im Hafen. Der Wind weht fast immer ein bisschen, und die Schritte verlangsamen sich ganz von selbst. Zeit hat man ja.
Im Oberland führt ein Weg an der Klippenkante entlang, das offene Meer auf der einen, die Brutfelsen auf der anderen Seite. Im Frühsommer sitzen dort Tausende Trottellummen und Basstölpel dicht gedrängt, ihr Rufen trägt weit über die Kante. Am Ende des Weges steht die Lange Anna im Meer, ein einzelner roter Felsturm, gegen den die Nordsee anläuft. Man bleibt einfach stehen – und genießt den Anblick.
Zurück im Unterland wartet am Hafen ein kleines Boot, das einen in wenigen Minuten auf die Düne bringt, die flache Nachbarinsel mit ihren hellen Sandstränden. Am Strand liegen Kegelrobben und Seehunde, gut vom Panoramaweg aus zu sehen.
Abends wird es leise. Die Tagesgäste sind zurück auf dem Festland, die Insel gehört denen, die bleiben. Das Licht über dem Wasser wird weich, es füllen sich die Restaurant-Terrassen, denn man sitzt am liebsten draußen, ohne Plan für den nächsten Morgen.
So vergehen die Tage, ohne dass man je auf die Uhr sieht. Wenn das Schiff am Ende ablegt und die rote Kante hinter dem Heck kleiner wird, hat man das Gefühl, etwas zurückzulassen, das man gerade erst liebgewonnen hat.
Ihre vier Tage stellt die Helgoländer Botschaft gern für Sie zusammen, von der Überfahrt bis zur Unterkunft. Sagen Sie uns einfach, wann Sie kommen möchten und wählen Sie aus Hotel, Apartment oder Ferienwohnung.
Kontakt
Telefon: 04725/81 41 91
E-Mail: helgoland(at)rickmers-reisen.com
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